Ihre Katzenpsychologin für Hamburg und Norddeutschland

Ihre Katze zeigt ein unerwünschtes Verhalten? Sie möchten dies ändern oder befürchten sogar, dass Ihre Samtpfote eine gesundheitsschädigende Verhaltensstörung hat? Vielleicht soll das Zusammenleben mit Ihrem Vierbeiner auch einfach nur harmonischer werden. Als Katzenpsychologin für Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen bin ich an Ihrer Seite, wenn Ihre Samtpfote ein Problem hat. Das Angebot meiner mobilen Praxis umfasst sowohl die Therapie wie die Prävention von Verhaltensauffälligkeiten. Gerne komme ich zu einem Hausbesuch bei Ihnen in Norddeutschland vorbei oder berate Sie per Telefon, E-Mail oder Video-Chat.

Therapie und Beratung



Problemverhalten bei Katzen ist nie böse gemeint

Ganz gleich um welches Problem es sich bei Ihrem Stubentiger handelt, ein auffälliges Verhalten zeigt immer, dass im Leben Ihrer Katze etwas aus den Fugen geraten ist. Treten die Symptome häufig auf, kann dies sogar Ausdruck einer weitreichenden Verhaltensstörung wie z.B. Depression, Hyperaktivität oder Demenz sein. Als Katzenpsychologin weiß ich: Die Katze empfindet das eigene Verhalten immer als „normal“. Es ist somit nie Ausdruck von Bösartigkeit, Rache oder Protestverhalten. Da der Blick als Katzenhalter auf das eigene Tier emotional gefärbt ist, empfiehlt sich immer eine unvoreingenommene Katzenverhaltensberatung vom Tierpsychologen, um der Ursache für das problematische Verhaltens und die passende Therapie zu finden. So wird es Ihrem geliebten Vierbeiner schnell besser gehen!

Welches Problem hat Ihre Katze?

  • Unsaubere Katze (Kot- und Urinabsatz außerhalb der Katzentoilette)
  • Harnmarkieren, Protestpinkeln
  • Destruktives Verhalten (Katze kratzt an Möbeln, Umwerfen von Vasen o.ä.)
  • Katze miaut komisch, exzessives Vokalisieren
  • Aggressive Katze: Aggressionen gegenüber Menschen, anderen Katzen oder anderen Tieren
  • Mobbing im Mehrkatzenhaushalt
  • Ängstliche Katze: Ängstliches Verhalten, Phobien oder generalisierte Angst
  • Trennungsstress, extreme Anhänglichkeit an Bezugsperson
  • Katze frisst nicht, frisst wenig oder frisst zu viel
  • Katze frisst ungewöhnliche Objekte (Pica)
  • Katze zieht sich zurück
  • Katze spielt nicht: Apathie, Unlust
  • Katze putzt sich viel: Exzessives Leck- und Putzverhalten bis zur Kahlheit oder Selbstverletzung (Psychogene Alopezie)
  • Nächtliche Unruhe
  • Stereotype Bewegungsabläufe (Schwanzjagen, Kreislaufen,...)

Mit Verhaltenstherapie zur gesunden Katze

Um bei Hunden eine Verhaltensänderung zu bewirken, ist es anerkannt, mit dem Vierbeiner eine Hundeschule zu besuchen. Auch Katzenhalter sollten nicht zögern, sich professionelle Beratung bei einem Katzenpsychologen zu holen, wenn ihre Samtpfote ein problematisches Verhalten zeigt. Vor allem, da über das Katzenverhalten sehr viele Fehlinformationen im Umlauf sind. Auf der Basis moderner wissenschaftlicher Methoden analysiere ich die Ursachen des Problems und ermittele die individuell geeignete Verhaltenstherapie. Sie erhalten wahlweise eine professionelle Katzenverhaltensberatung oder ich übernehme gemeinsam mit Ihnen das Verhaltenstraining. Oftmals reicht bereits ein einzelner Besuch, um eine deutliche Verbesserung des Verhaltens zu erzielen.

Übrigens!
Sowohl Anamnese wie Diagnose, Prognose und Therapie-Empfehlungen sind bei mir Bestandteile des Ersttermins. Einen schriftlichen Therapieplan fertige ich Ihnen gerne auf Wunsch an.

Mögliche Therapiemaßnahmen

  • Enrichment: Optimierung von Haltungs-, Fütterungs- und Beschäftigungsmanagement
  • Gegenkonditionierung
  • Operante Konditionierung (Training)
  • Habituation
  • Systematische Desensibilisierung
  • Spieltherapie
  • Nahrungszusätze
  • Kognitive Therapie
  • Clickertraining

Die besondere Verhaltenstherapie: Clickertraining für Katzen

Auch wenn Sie häufig das Gegenteil hören, ich als Katzenpsychologin kann Ihnen versichern: Ihre Katze lässt sich trainieren! Es kommt nur darauf an, dass die gewählte Methode zur Persönlichkeit Ihrer Samtpfote passt. Das Clickertraining, auch als Marker-Training bekannt, hat sich vielfacht bewährt, um Katzen neue Verhaltensweisen beizubringen und abzufragen. Dabei markiere ich mit dem Clicker oder einem anderen Kommunikationswerkzeug das erwünschte Verhalten akustisch und gebe der Katze im Anschluss eine Belohnung. Nur mit Leckerlis ohne markierendes Geräusch zu belohnen, funktioniert hingegen nicht. Denn nur mit dem Clicker können Sie den exakten Zeitpunkt des gewünschten Verhaltens auf die Millisekunde genau markieren und die Zeit bis zur Leckerli-Gabe überbrücken.

Anwendungsgebiete

  • Aufbau von Alternativverhalten bei unerwünschten Verhaltensweisen
  • Basics wie „auf den Namen hören“, „auf einen Platz gehen“
  • Transportbox-Training
  • Medical Training: gegen Tierarztangst, zur Übung von medizinischen Abläufen oder Medikamenteneingabe
  • Tricktraining, Beschäftigung und Spaß
  • Gewöhnung an Geschirr und Leine für Spaziergänge

Als Katzenpsychologin ermittle ich zunächst, ob das Clickern eine für Ihre Katze geeignete Therapieform ist. Wenn ja, führe ich Sie in die Methode ein, begleite Sie beim Training und erstelle passgenaue Trainingspläne.


Besser rechtzeitig Vorbeugen als langwierig Heilen

Die leider weit verbreitete Auffassung, dass Katzen selbstständige Mitbewohner sind und nicht viel von uns brauchen, ist ein Irrtum. Tatsächlich gilt es vieles zu beachten, wenn Sie sich Katzen als Mitbewohner ins Haus holen. Diese äußerst sensiblen kleinen Tiere sind prädisponiert für Angststörungen im Zusammenleben mit dem Menschen. Zudem können Sie unter nicht optimalen Haltungsbedingungen weitreichende Verhaltensstörungen ausbilden. Doch so weit muss es gar nicht kommen. Eine präventive Konsultation mit mir als Katzenpsychologin stellt sicher, dass Ihre Katze rundum gesund ist und das bestmögliche Leben führt und somit kein auffälliges Katzenverhalten oder gar eine Erkrankung zu erwarten sind.

Haltungsberatung für Ihre Katze

Als Tierpsychologin biete ich in Hamburg und Norddeutschland auch die Haltungsberatung für Katzen an. Das Ziel ist es, die Lebens- und Haltungsbedingungen Ihrer Katze zu optimieren. Bei einem Hausbesuch führe ich eine Bestandsaufnahme aller für Ihre Katze wichtigen Ressourcen und Aktivitäten durch, zeige eventuelle Risikofaktoren auf und unterbreite Vorschläge zur Optimierung der Umgebung und des Verhaltens. Dies wird in der Wissenschaft auch als „Behavioral and Environmental Enrichment“ bezeichnet. Das Konzept stammt aus der Zootierhaltung und lässt sich hervorragend auf domestizierte Vierbeiner wie Pferde oder Katzen übertragen. Bereits eine Haltungsberatung kann das Zusammenleben von Mensch und Katze gesünder und harmonischer gestalten und damit Verhaltensstörungen erfolgreich vorbeugen.

Coaching für Katzenhalter

In der modernen Welt birgt das Zusammenleben von Mensch und Tier genau wie von Tier zu Tier viel Raum für Konflikte. Besonders die zunehmende Wohnungshaltung von Hauskatzen übersteigt häufig das Anpassungsvermögen der sensiblen Samtpfoten. Mit meinem Coaching für Katzenhalter möchte ich Sie für das Verhalten und die Psyche Ihrer Fellnasen sensibilisieren. Auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse lernen Sie Ihre Katzen verstehen und erhalten Handlungsempfehlungen für herausfordernde Situationen. Hier einige Beispiele aus dem Leben mit Katzen, in denen ich Sie als Ihre Katzenpsychologin in Norddeutschland gerne coache.

  • Katzensprache verstehen

    Für den ungeübten Menschen sind Mimik und Körpersprache der Katze schwer zu erkennen oder kaum zu deuten. Ich schule Ihren Blick selbst für subtilste Signale und ihre Bedeutung. Eine wichtige Voraussetzung, damit Sie bestmöglich auf Ihre Katzen eingehen können.

  • Zusammenführung von Katzen

    Besondere Achtsamkeit ist geboten, wenn die Integration einer neuen Katze zu einer oder mehreren bereits ansässigen Katzen bevorsteht. Die ersten Begegnungen mit den neuen Mitbewohnern sind oft maßgeblich für den weiteren Verlauf der Beziehungen. Sind diese ersten Begegnungen mit negativen Erfahrungen verbunden, wird es ausgesprochen schwierig sein, noch ein harmonisches Verhältnis zwischen den Katzen zu erreichen. Als Katzenpsychologin helfe ich Ihnen bei der Auswahl einer neuen Katze, entwickle mit Ihnen den Ablaufplan für eine erfolgreiche Zusammenführung und zeige Ihnen, wie sie den Einzug so stressfrei wie möglich gestalten.

  • Kitten richtig aufziehen

    Jungtiere werden in „sensiblen Phasen“ auf bestimmte Lebensbedingungen geprägt. Bei Katzenkindern sind diese Phasen ziemlich kurz. Schon in den ersten Lebenswochen machen Kitten prägende Erfahrungen, die eine immens große Rolle für ihr weiteres Leben spielen. Wie werde ich diesen Ansprüchen gerecht? Wie sieht das ideale Umfeld aus? Welche Bedeutung hat die Sozialisation und wie läuft sie ab? Welche Verhaltensweisen sollten schon im „Katzen-Kindergarten“ gelernt und trainiert werden? Dies sind nur wenige wichtige Fragen, die sich jeder Katzenhalter bei der Aufzucht von Kitten stellen muss. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, bei der ich Sie mit einer Katzenverhaltensberatung in Hamburg und Norddeutschland gerne unterstütze!

  • Stubentiger „on tour“

    Auch Katzen können sich an Geschirr und Leine gewöhnen, mit uns gemeinsam spazieren gehen und sogar mit uns auf Reisen gehen. Dabei geht es um mehr als eine witzige Freizeitbeschäftigung. Für viele Katzen, denen kein uneingeschränkter Freigang gewährt werden kann, ist ein gesicherter Ausflug eine großartige Bereicherung! Für uns Menschen übrigens auch. Ich selbst verreise regelmäßig mit meiner Katze. Und es ist jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis, das uns beide noch mehr zusammenschweißt. Doch Sicherheitsaspekte, Persönlichkeitsaspekte und ein von Grund auf positives Training haben bei solchen Plänen die höchste Priorität. Ob Sie das Spazieren trainieren wollen oder sich auf eine Reise vorbereiten und wissen wollen, was es alles zu beachten gibt: Es ist mir als Katzenpsychologin eine Herzensangelegenheit, Sie bei diesem Abenteuer zu unterstützen!